Archiv: DRSM 2016

Schwierige Bedingungen beim „Slalom total“

„Wind, Regen und Hagel  - wir haben wirklich nichts ausgelassen“ resümierte Rennleiter Holger Haulsen von den Motorsportfreunden Idstedt (MSF), „Petrus hat uns am Pfingstsonntag ein enormes Wechselbad der Bedingungen serviert. Sowohl für uns als Veranstalter als auch für unsere Teilnehmer war die Bewältigung der gestellten Aufgaben problematisch“.

Dabei hatte Haulsen angesichts des aktuellen Wetterberichtes schon im Vorfeld gehandelt und die 31. Auflage des ADAC Cimbern Slaloms auf zwei Wertungsläufe gekürzt. Eine überaus weitblickende und richtige Entscheidung, wie sich im Laufe des Tages herausstellen sollte. Die Fahrtzeiten lagen im Durchschnitt um 20 bis 25 % über dem Montag-Schnitt.

Die besten Bedingungen hatten die beiden ersten Startgruppen der serienmäßigen Gruppe G. Kein Wunder also, dass mit Roland Wallrab  aus dem hessischen Gersfeld mit seinem BMW M 3 die Bestzeiten setzte und sich unterm Strich doch überraschend den Gesamtsieg holte.

Danach folgten zunächst nur leichte Schauer. Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt des letztlich zweitplatzierten Mike Röder aus Fürth (BMW 316iS) setzten heftige Regen- und Hagelschauer ein. Diese fielen nur zum Teil in die Mittagspause, so dass die Boliden der stark verbesserten Fahrzeuge der Gruppe nH nicht wie erhofft in Szene setzen konnten. Am besten gelang dies noch Mario Fuchs (Grafschaft) auf dem allradgetriebenen Mitsubishi Lancer. Mit fast 10 Sekunden Rückstand auf den Sieger belegte der Rheinländer den dritten Gesamtrang.

Bester Schleswig-Holsteiner wurde Lokalmatador Björn Dau. Der MSF-Pilot verpasste mit seinem Honda CRX eine top-ten-Platzierung durch zwei Pylonenfehler und wurde so „nur“ 18. Sein Bruider Morten errreichte auf dem gleichen Fahrzeug den 21. Platz.

Am Pfingstmontag wurden die Karten neu gemischt. Erfreulich die wesentlich besseren, den ganzen Tag anhaltenden äußeren Bedingungen. Die geplanten drei Wertungsläufe wurden gefahren. Und diesmal setzte sich mit Mario Fuchs einer der Top-Favoriten durch. Philipp Hartkämper aus dem westfälischen Delbrück. Der VW-Pilot behauptete sich mit 0,3 Sekunden Vorsprung gegen den Mitfavoriten Hans-Martin Gass (Audi A3 2.0 TSFI) aus dem bayrischen Kösching. Wie sehr die Bedingungen die Zeiten beeinflussten, macht der 12. Rang des Vortages-Siegers Roland Wallrab deutlich.

Björn Dau hielt auch am Pfingstmontag die Fahnen der „Nordlichter“ hoch, er wurde 15. Sebastian Raudies vom AC Schleswig erreichte den 23. Platz unmittelbar gefolgt vom MSF-Piloten Morten Dau.

Am Pfingstsonntag beendeten 79, am Montag 76 der jeweils gestarteten 82 Fahrerinnen und Fahrer den Wettbewerb in Wertung.

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